Autor:innen Masen SueifanFachliche Prüfung ausstehendZuletzt geändert 28.10.2026
Kurzüberblick
Die Antibiogramme zeigen das Resistenzmuster einzelner Isolate häufiger Erreger – als Wildtyp und mit typischen Resistenzmechanismen wie ESBL, 3-/4-MRGN, VRE oder Oxacillin-Resistenz. Sie dienen dem Verständnis von Resistenzmustern. Sie ersetzen nicht das Antibiogramm des eigenen Patienten.
Antibiogramm abfragen
Erreger wählen, bei mehreren Varianten den Stamm, dann das Untersuchungsmaterial.
Lesehilfe: S, I und R
- S – sensibel bei Standarddosierung
- I – sensibel bei erhöhter Exposition, z. B. durch höhere Dosis oder verlängerte Infusion
- R – resistent

Seit 2019 steht „I“ nach EUCAST nicht mehr für „intermediär“, sondern für „sensibel bei erhöhter Exposition“[1].

Ein Antibiogramm beschreibt das Isolat, nicht die Infektion. Die Therapieentscheidung berücksichtigt Fokus, Gewebegängigkeit, Schweregrad und Allergien.
Quellen & Hinweise
- [1] EUCAST: Definition of S, I and R. eucast.org (abgerufen 10.10.2026)
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