Geburtshilfliche Infektionen

Autor:innen Masen SueifanFachlich geprüft von Masen Sueifan am 22.10.2026Gültig bis 10/2028Zuletzt geändert 25.10.2026

Kurzüberblick

Antibiotika werden in der Geburtshilfe zur Prophylaxe (Neugeborenensepsis durch Streptokokken der Gruppe B, Sectio, Dammriss, früher vorzeitiger Blasensprung) und zur Therapie von Infektionen in Schwangerschaft und Wochenbett eingesetzt. Sie schützen Mutter und Kind.

Die Farben der Karten stehen für Prophylaxe, Therapie und schwere Infektion (Triple I, Puerperalsepsis). Sie finden sich bei der Therapiedauer wieder.

Grundlage sind die deutschen Leitlinien zu GBS-Prophylaxe [1], Frühgeburt [2], Sectio [3], Dammriss [4], Mastitis [5] und Harnwegsinfektionen [6]. Mehrere sind abgelaufen. Ergänzt sind ACOG, NICE und Cochrane.

Infektiologische Rücksprache mit dem ABS-Team bzw. dem infektiologischen Konsildienst bei Sepsis, A-Streptokokken, multiresistenten Erregern oder schwerer Betalaktamallergie. Bei Penicillinallergie zuerst mit dem PEN-FAST-Rechner das Risiko einschätzen.

Red Flags

  • Sepsis in Schwangerschaft oder Wochenbett (Fieber oder Hypothermie, Tachykardie, Hypotonie, Tachypnoe, Laktat erhöht, Verwirrtheit): Notfall. Antibiotika innerhalb 1 h. In einer Fall-Kontroll-Studie Letalität 8,3 statt 20 % [7]. Der qSOFA ist in der Schwangerschaft wenig empfindlich [8].
  • A-Streptokokken post partum: Risiko in den ersten 28 Tagen etwa 80-fach erhöht. Starke Schmerzen, rasche Verschlechterung, toxisches Schocksyndrom [9]
  • Verdacht auf Triple I: Fieber mit fetaler Tachykardie, übelriechendem oder eitrigem Fruchtwasser, Leukozytose. Auch ohne Fieber möglich [10]
  • Pyelonephritis in der Schwangerschaft: stationäre Behandlung erwägen [6]
  • Mastitis mit Abszess oder ohne Besserung nach 48 h: Sonographie, Drainage [11]

Prophylaxe

GBS-Prophylaxe unter der Geburt

  • Indikation
    • positiver GBS-Abstrich (35+0 bis 37+0 SSW)
    • GBS im Urin in dieser Schwangerschaft, unabhängig von der Keimzahl
    • früheres Kind mit GBS-Erkrankung
    • nur bei unbekanntem GBS-Status: drohende Frühgeburt unter 37+0 SSW, Fieber ≥ 38,0 °C unter der Geburt, Blasensprung ≥ 18 h [1][12]
  • 1. Wahl
    • Penicillin G – 5 Mio IE iv, dann 2,5 Mio IE alle 4 h bis zur Geburt
  • Alternative
    • Ampicillin – 2 g iv, dann 1 g alle 4 h bis zur Geburt
  • Penicillinallergie, niedriges Risiko (PEN-FAST unter 3)
    • Cefazolin – 2 g iv, dann 1 g alle 8 h bis zur Geburt
  • schwere Sofortreaktion
    • Clindamycin – 900 mg iv alle 8 h bis zur Geburt
      • nur bei getestetem empfindlichem Isolat
    • sonst Vancomycin – 20 mg/kg iv alle 8 h, höchstens 2 g pro Gabe (Vancomycin-Dosierung) [12]
  • Hinweise
    • Bei negativem Abstrich (höchstens 5 Wochen alt) keine Prophylaxe, auch bei Risikofaktoren [1].
    • Fieber unter der Geburt ist ein Verdacht auf Triple I: dann Therapie statt Prophylaxe.
    • Bei Penicillinallergie beim Screening die Resistenztestung auf Clindamycin anfordern. Clindamycin-Resistenz in Deutschland etwa 5–6 %, international bis 20 % [13][12].

Penicillinallergie: zuerst mit PEN-FAST einschätzen

Etwa 10 % der Patientinnen tragen den Vermerk „Penicillinallergie“. Eine klinisch relevante Allergie liegt bei weniger als 5 % von ihnen vor, also bei unter 1 % aller Patientinnen. Eine IgE-vermittelte Allergie geht bei 80 % nach 10 Jahren verloren [14]. Der Vermerk führt oft zu breiteren und weniger wirksamen Alternativen.

Deshalb immer zuerst mit dem PEN-FAST-Rechner das Risiko einschätzen [15]. Bei niedrigem Risiko (unter 3 Punkten) und nicht schwerer Reaktion sind Cephalosporine ohne Testung möglich [16]. Nach der Geburt die Allergie allergologisch abklären lassen.

Sectio caesarea

  • 1. Wahl
    • Cefuroxim – 1,5 g iv einmalig, 30–60 min vor dem Hautschnitt
  • schwere Sofortreaktion auf Betalaktame
    • Clindamycin – 900 mg iv einmalig
    • plus Gentamicin – 5 mg/kg iv einmalig
  • Hinweise
    • Gabe vor dem Hautschnitt statt nach dem Abnabeln senkt mütterliche Infektionen [3].
    • Cephalosporine der 1. und 2. Generation und Aminopenicilline mit Betalaktamase-Hemmer sind gleich wirksam [17].
    • Keine Fortführung nach der Operation.

Dammriss III. und IV. Grades

  • 1. Wahl
    • Cefuroxim – 1,5 g iv einmalig
    • plus Metronidazol – 500 mg iv einmalig
  • schwere Sofortreaktion auf Betalaktame
    • Clindamycin – 900 mg iv einmalig
    • plus Gentamicin – 5 mg/kg iv einmalig
    • abgeleitet. Keine Leitlinie nennt eine Alternative
  • Hinweise
    • Einmalgabe bei der Versorgung [4]. Eine Einmalgabe senkte Wundkomplikationen von 24 auf 8 % [18].
    • Für eine Fortführung gibt es keine Evidenz. Nur nach individueller Risikoabschätzung [4].

Vorzeitiger Blasensprung

Früher vorzeitiger Blasensprung (PPROM, unter 37+0 SSW)

  • Latenzantibiose, sobald die Diagnose gesichert ist [2]
    • Ampicillin – 4x 2 g iv für 2 Tage
    • dann Amoxicillin – 3x 500 mg po für 5 Tage
    • plus Azithromycin – 1 g po einmalig zu Beginn
  • Penicillinallergie, niedriges Risiko (PEN-FAST unter 3)
    • Cefazolin – 3x 2 g iv für 2 Tage
    • dann Cefalexin – 4x 500 mg po für 5 Tage
    • plus Azithromycin – 1 g po einmalig
  • schwere Sofortreaktion
    • Clindamycin – 3x 900 mg iv für 2 Tage
    • dann Clindamycin – 2x 600 mg po für 5 Tage
    • plus Azithromycin – 1 g po einmalig
  • Hinweise
    • Antibiotika senken Chorioamnionitis und neonatale Infektionen [19]. Studienschema: Ampicillin 4x 2 g, dann Amoxicillin [20]. Azithromycin einmalig ist Erythromycin gleichwertig [21].
    • Kein Amoxicillin/Clavulansäure: mehr nekrotisierende Enterokolitis beim Kind [19].
    • Die Latenzantibiose endet mit der Geburt. Keine Fortführung im Wochenbett. Unter der Geburt GBS-Prophylaxe nach Status.
    • Kein Gentamicin zur Prophylaxe (fetale Ototoxizität) [22].

Blasensprung am Termin

Ohne Infektionszeichen keine Antibiotika, auch nicht nach mehr als 24 h [23][24]. GBS-Prophylaxe nach Status. Bei unbekanntem Status ab 18 h [1].

Infektionen in Schwangerschaft und Wochenbett

Triple I (intraamniale Infektion)

  • Verdacht: Fieber ≥ 39,0 °C oder 38,0–38,9 °C wiederholt, plus fetale Tachykardie über 160/min, Leukozyten über 15 000/µl oder eitriger Fluor aus dem Muttermund [25]. Auch ohne Fieber möglich [10]
  • 1. Wahl
    • Ampicillin – 4x 2 g iv
    • plus Gentamicin – 1x 5 mg/kg iv. Talspiegel unter 1 mg/l, Nierenfunktion kontrollieren
  • bei Sectio zusätzlich
    • Clindamycin – 900 mg iv
    • oder Metronidazol – 500 mg iv
  • Penicillinallergie, niedriges Risiko (PEN-FAST unter 3)
    • Cefazolin – 3x 2 g iv
    • plus Gentamicin wie oben
  • schwere Sofortreaktion
    • Clindamycin – 3x 900 mg iv
    • plus Gentamicin wie oben
  • Hinweise
    • Entbindung anstreben [2]. Das Prophylaxeschema des Blasensprungs reicht nicht.
    • Nach vaginaler Geburt keine weitere Gabe. Nach Sectio eine weitere Dosis [10][26][27]. Bei anhaltendem Fieber an Endometritis denken.
    • Neonatologie informieren.

Endometritis puerperalis

  • 1. Wahl
    • Clindamycin – 3x 900 mg iv
    • plus Gentamicin – 1x 5 mg/kg iv. Talspiegel unter 1 mg/l, Nierenfunktion kontrollieren
  • Alternative
    • Ampicillin/Sulbactam – 3x 3 g iv
  • Hinweise
    • Clindamycin plus Gentamicin hat weniger Therapieversagen als Penicilline. Penicillin mit Betalaktamase-Hemmer ist gleichwertig [28][29].
    • Bis 24–48 h nach Entfieberung. Keine orale Fortsetzung [28].
    • Häufigster Kontext ist die Sectio. Die Endometritis außerhalb des Wochenbetts steht im Kapitel Gynäkologische Infektionen.

Puerperalsepsis und A-Streptokokken

  • kalkuliert
    • Piperacillin/Tazobactam – 4x 4,5 g iv. Auf ITS/IMC erste Gabe über 30 min, danach jeweils über 4 h
    • plus Clindamycin – 3x 900 mg iv
  • A-Streptokokken nachgewiesen
    • Penicillin G – 3x 10 Mio IE iv
    • plus Clindamycin – 3x 900 mg iv
  • Hinweise
    • Clindamycin hemmt die Toxinbildung. Zusätzlich gegeben senkte es die Letalität (6,5 vs. 11,0 %) [30].
    • Beim toxischen Schocksyndrom Immunglobuline erwägen [31].
    • Fokus suchen und sanieren (Uterus, Wunde). Neugeborenes und Pädiatrie einbeziehen. Kontaktpersonen nach Empfehlung des Gesundheitsamts [9].

Mastitis puerperalis

  • zuerst konservativ: weiter stillen, nicht bis zur Leere abpumpen, kühlen, Ibuprofen. Stillberatung [11]
  • Antibiotika bei Fieber oder ohne Besserung nach 24–48 h [5]
    • Flucloxacillin – 4x 500 mg po für 10–14 Tage
    • oder Cefalexin – 4x 500 mg po für 10–14 Tage
  • schwerer Verlauf
    • Cefazolin – 3x 2 g iv
  • schwere Sofortreaktion auf Betalaktame
    • Clindamycin – 3x 600 mg po
      • nur bei getestetem empfindlichem Isolat
  • Hinweise
    • Unter 10–14 Tagen häufiger Rückfälle [5].
    • Milchkultur ohne Besserung nach 48 h (MRSA). Abszess sonographisch suchen, punktieren oder drainieren [11].
    • Eine infektiöse Mastitis ist kein Grund zum Abstillen [5].

Zystitis in der Schwangerschaft

  • 1. Wahl
    • Pivmecillinam – 3x 400 mg po für 3 Tage
  • Alternative
    • Fosfomycin-Trometamol – 3 g po einmalig
      • nicht empfohlen bei CrCl unter 10 ml/min [32]
    • nach Antibiogramm Amoxicillin oder ein orales Cephalosporin
  • Hinweise
    • Immer behandeln. Vorher Urinkultur, danach Kontrollkultur [6].
    • Pivmecillinam ist laut Embryotox Antibiotikum der Wahl [22].
    • Pyelonephritis: stationär erwägen, initial parenteral ein Cephalosporin. Kapitel Harnwegsinfektionen [6].

Nitrofurantoin ist in der Schwangerschaft nur 2. Wahl und im letzten Trimenon nicht mehr einzusetzen (hämolytische Anämie beim Neugeborenen) [6][22]. Kontraindiziert bei Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel.

Asymptomatische Bakteriurie in der Schwangerschaft

  • Definition: ≥ 10⁵ KBE/ml eines Uropathogens in zwei aufeinanderfolgenden Mittelstrahlurinkulturen ohne Beschwerden [6].
  • Kein systematisches Screening. Ein Teststreifen allein reicht zur Diagnose nicht [6]. Die Mutterschafts-Richtlinie sieht eine Urinkultur nur nach Befundlage vor [33].
  • Bei Niedrigrisiko-Schwangerschaft eine zufällig gefundene Bakteriurie nicht behandeln. Bei Risikoschwangerschaft (Z. n. Frühgeburt, später Fehlgeburt oder Pyelonephritis) gezielt nach Antibiogramm behandeln, danach Kontrollkultur [6].
  • Unbehandelt war die Pyelonephritis häufiger als ohne Bakteriurie (2,4 vs. 0,6 %), ein Zusammenhang mit Frühgeburt fand sich nicht [34]. Die Studien zur Therapie sind von geringer Qualität [35].
  • GBS im Urin in jeder Keimzahl: immer GBS-Prophylaxe unter der Geburt [6].

Therapiedauer

SituationDauer
GBS-Prophylaxebis zur Geburt
Sectio, DammrissEinmalgabe
PPROM7 Tage (2 Tage i.v., 5 Tage oral). Endet mit der Geburt
ZystitisPivmecillinam 3 Tage. Fosfomycin einmalig
Mastitis10–14 Tage
Endometritis puerperalisbis 24–48 h nach Entfieberung
Triple Ibis zur Geburt. Nach Sectio eine weitere Dosis
Puerperalsepsisnach Fokus und Verlauf

Blau Prophylaxe, orange Therapie, grau schwere Infektion.

Stillzeit

WirkstoffStillzeit
Penicillin G, Ampicillin, AmoxicillinMittel der Wahl
Flucloxacillin, Cefalexin, Cefuroxim, Ampicillin/Sulbactammöglich, bei entsprechendem Keimspektrum
Cefazolinkeine Embryotox-Bewertung. Cephalosporine gelten als verträglich
Azithromycinmöglich
Clindamycinmöglich. Auf Durchfall beim Kind achten
Gentamicinmöglich. Bei Neugeborenen kritisch prüfen
Metronidazolmöglich. Mehrtägige oder i.v.-Gabe kritisch stellen
Nach Embryotox [22]

Erreger

SituationErreger
Triple I, Endometritis puerperalispolymikrobiell: Streptokokken der Gruppe B und A, E. coli und andere Enterobacterales, Enterokokken, Anaerobier, Mycoplasma hominis, Ureaplasma
PuerperalsepsisA-Streptokokken, E. coli, S. aureus
MastitisS. aureus (auch MRSA), seltener Streptokokken
ZystitisE. coli, andere Enterobacterales, Streptokokken der Gruppe B

Quellen & Hinweise

  • [1] Prophylaxe der Neugeborenensepsis – frühe Form – durch Streptokokken der Gruppe B. S2k-Leitlinie AWMF 024-020, Stand 03/2016 (Gültigkeit abgelaufen). gnpi.de
  • [2] Berger R, Abele H, Bahlmann F, et al. Prevention and Therapy of Preterm Birth. Guideline of the DGGG, OEGGG and SGGG (S2k, AWMF 015/025, September 2022) – Part 2. Geburtshilfe Frauenheilkd. 2023;83(5):569–601. doi:10.1055/a-2044-0345
  • [3] Louwen F, Wagner U, Abou-Dakn M, et al. Caesarean Section. Guideline of the DGGG, OEGGG and SGGG (S3, AWMF 015/084, June 2020). Geburtshilfe Frauenheilkd. 2021;81(8):896–921. doi:10.1055/a-1529-6141
  • [4] Kropshofer S, et al. Management of Third and Fourth-Degree Perineal Tears After Vaginal Birth. Guideline of the DGGG, OEGGG and SGGG (S2k, AWMF 015/079, December 2020). Geburtshilfe Frauenheilkd. 2023;83(2):165–183. doi:10.1055/a-1933-2647
  • [5] Jacobs A, Abou-Dakn M, Becker K, et al. S3-Guidelines for the Treatment of Inflammatory Breast Disease during the Lactation Period (AWMF 015/071, short version). Geburtshilfe Frauenheilkd. 2013;73(12):1202–1208. doi:10.1055/s-0033-1360115 (Gültigkeit abgelaufen).
  • [6] Deutsche Gesellschaft für Urologie (Hrsg.). S3-Leitlinie Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei Erwachsenen – Aktualisierung 2024. AWMF 043-044. awmf.org
  • [7] Bauer ME, Housey M, Bauer ST, et al. Risk Factors, Etiologies, and Screening Tools for Sepsis in Pregnant Women: A Multicenter Case-Control Study. Anesth Analg. 2019;129(6):1613–1620. doi:10.1213/ANE.0000000000003709
  • [8] Bauer ME, et al. Sepsis and Septic Shock During Pregnancy and Postpartum. Obstet Gynecol. 2025;146(2):207–222. doi:10.1097/AOG.0000000000005991
  • [9] UK Health Security Agency. UK guidelines for the management of contacts of invasive group A streptococcus (iGAS) infection in community settings. Version 2.0. 2023. gov.uk
  • [10] American College of Obstetricians and Gynecologists. Committee Opinion No. 712: Intrapartum Management of Intraamniotic Infection. Obstet Gynecol. 2017;130(2):e95–e101. doi:10.1097/AOG.0000000000002236
  • [11] Mitchell KB, Johnson HM, Rodríguez JM, et al. ABM Clinical Protocol #36: The Mastitis Spectrum, Revised 2022. Breastfeed Med. 2022;17(5):360–376. doi:10.1089/bfm.2022.29207.kbm
  • [12] American College of Obstetricians and Gynecologists. Prevention of Group B Streptococcal Early-Onset Disease in Newborns: ACOG Committee Opinion No. 797. Obstet Gynecol. 2020;135(2):e51–e72. doi:10.1097/AOG.0000000000003668
  • [13] Lohrmann F, Berg A, Wicker E, et al. Prevalence of capsular serotype, pilus island distribution, and antibiotic resistance in pediatric and adult invasive group B Streptococcus isolates. Pediatr Infect Dis J. 2021;40(1):76–82. doi:10.1097/INF.0000000000002943
  • [14] Shenoy ES, Macy E, Rowe T, Blumenthal KG. Evaluation and Management of Penicillin Allergy: A Review. JAMA. 2019;321(2):188–199. doi:10.1001/jama.2018.19283
  • [15] Trubiano JA, Vogrin S, Chua KYL, et al. Development and validation of a penicillin allergy clinical decision rule. JAMA Intern Med. 2020;180(5):745–752. doi:10.1001/jamainternmed.2020.0403
  • [16] Khan DA, Banerji A, Blumenthal KG, et al. Drug allergy: a 2022 practice parameter update. J Allergy Clin Immunol. 2022;150(6):1333–1393. doi:10.1016/j.jaci.2022.08.028
  • [17] Williams MJ, Carvalho Ribeiro do Valle C, Gyte GM. Different classes of antibiotics given to women routinely for preventing infection at caesarean section. Cochrane Database Syst Rev. 2021;3(3):CD008726. doi:10.1002/14651858.CD008726.pub3
  • [18] Duggal N, Mercado C, Daniels K, et al. Antibiotic prophylaxis for prevention of postpartum perineal wound complications: a randomized controlled trial. Obstet Gynecol. 2008;111(6):1268–1273. doi:10.1097/AOG.0b013e31816de8ad
  • [19] Kenyon S, Boulvain M, Neilson JP. Antibiotics for preterm rupture of membranes. Cochrane Database Syst Rev. 2013;(12):CD001058. doi:10.1002/14651858.CD001058.pub3
  • [20] Mercer BM, Miodovnik M, Thurnau GR, et al. Antibiotic therapy for reduction of infant morbidity after preterm premature rupture of the membranes. JAMA. 1997;278(12):989–995.
  • [21] Seaman RD, Kopkin RH, Turrentine MA. Erythromycin vs azithromycin for treatment of preterm prelabor rupture of membranes: a systematic review and meta-analysis. Am J Obstet Gynecol. 2022;226(6):794–801.e1. doi:10.1016/j.ajog.2021.12.262
  • [22] Embryotox, Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie, Charité Berlin. Einträge zu den genannten Wirkstoffen. embryotox.de (abgerufen 16.10.2026).
  • [23] Wojcieszek AM, Stock OM, Flenady V. Antibiotics for prelabour rupture of membranes at or near term. Cochrane Database Syst Rev. 2014;(10):CD001807. doi:10.1002/14651858.CD001807.pub2
  • [24] National Institute for Health and Care Excellence. Intrapartum care (NG235). 2023. nice.org.uk
  • [25] Higgins RD, Saade G, Polin RA, et al. Evaluation and Management of Women and Newborns With a Maternal Diagnosis of Chorioamnionitis: Summary of a Workshop. Obstet Gynecol. 2016;127(3):426–436. doi:10.1097/AOG.0000000000001246
  • [26] Edwards RK, Duff P. Single additional dose postpartum therapy for women with chorioamnionitis. Obstet Gynecol. 2003;102(5 Pt 1):957–961. doi:10.1016/s0029-7844(03)00863-9
  • [27] Shanks AL, Mehra S, Gross G, et al. Treatment Utility of Postpartum Antibiotics in Chorioamnionitis Study. Am J Perinatol. 2016;33(8):732–737. doi:10.1055/s-0036-1571327
  • [28] Mackeen AD, Packard RE, Ota E, Speer L. Antibiotic regimens for postpartum endometritis. Cochrane Database Syst Rev. 2015;(2):CD001067. doi:10.1002/14651858.CD001067.pub3
  • [29] World Health Organization. WHO recommendations for prevention and treatment of maternal peripartum infections. Genf: WHO; 2015. who.int
  • [30] Babiker A, Li X, Lai YL, et al. Effectiveness of adjunctive clindamycin in β-lactam antibiotic-treated patients with invasive β-haemolytic streptococcal infections in US hospitals. Lancet Infect Dis. 2021;21(5):697–710. doi:10.1016/S1473-3099(20)30523-5
  • [31] Robert Koch-Institut. RKI-Ratgeber Streptococcus pyogenes-Infektionen. Stand 01.02.2024. rki.de
  • [32] Fachinformation Fosfomycin-Trometamol 3000 mg Granulat, Stand 01/2026.
  • [33] Gemeinsamer Bundesausschuss. Mutterschafts-Richtlinie, Fassung vom 21.09.2023, zuletzt geändert am 16.07.2026. g-ba.de
  • [34] Kazemier BM, Koningstein FN, Schneeberger C, et al. Maternal and neonatal consequences of treated and untreated asymptomatic bacteriuria in pregnancy: a prospective cohort study with an embedded randomised controlled trial. Lancet Infect Dis. 2015;15(11):1324–1333. doi:10.1016/S1473-3099(15)00070-5
  • [35] Smaill FM, Vazquez JC. Antibiotics for asymptomatic bacteriuria in pregnancy. Cochrane Database Syst Rev. 2019;(11):CD000490. doi:10.1002/14651858.CD000490.pub4

Frage zu diesem oder einem anderen Thema? In allen Kapiteln suchen oder eine Frage stellen →

Nach oben scrollen