Kurzüberblick
Malaria ist die wichtigste Infektion bei Reiserückkehrern und die häufigste tropische Todesursache. 2024 wurden in Deutschland 933 Fälle gemeldet, etwa 85 % davon Malaria tropica, fast alle aus Subsahara-Afrika. 63 % der Erkrankten hatten Familie oder Freunde im Herkunftsland besucht, nur 21 % hatten eine Chemoprophylaxe genommen. 4 Menschen starben [1].
Fieber nach Aufenthalt in einem Malariagebiet ist Malaria, bis das Gegenteil bewiesen ist. Malaria tropica kann sich auch bei niedriger Parasitämie innerhalb von Stunden verschlechtern. Das Ergebnis der Diagnostik soll idealerweise innerhalb einer Stunde vorliegen [2].
Dieser Steckbrief gilt für Erwachsene. Die Kurzform steht im Leitkapitel Fieber bei Reiserückkehrern.
Steckbrief
| Merkmal | Inhalt |
|---|---|
| Erreger | Plasmodium falciparum (Malaria tropica), P. vivax und P. ovale (Malaria tertiana), P. malariae (Malaria quartana), P. knowlesi (Knowlesi-Malaria, von Makaken, nur Südostasien) [2] |
| Verbreitung | Tropen und Subtropen in etwa 100 Ländern. Importfälle in Deutschland zu über 80 % aus Subsahara-Afrika (vor allem Nigeria, Kamerun, Ghana) [3][1] |
| Übertragung | Stich weiblicher Anopheles-Mücken, meist in der Dämmerung und nachts. Selten Bluttransfusion, Transplantation, Nadelstich, diaplazentar. Sehr selten Flughafen-Malaria ohne Reise [3][2] |
| Inkubation | P. falciparum 6–30 Tage, frühestens ab Tag 6–7 nach erstem Betreten des Gebiets. P. vivax und P. ovale 12 Tage bis über 1 Jahr. P. malariae 12–30 Tage. Unter Prophylaxe länger möglich [2] |
| Späte Erkrankung | 90 % im ersten Monat nach Rückkehr. Rückfälle bei P. vivax bis 2 Jahre, P. ovale bis 5 Jahre, P. malariae bis 40 Jahre [3] |
| Ansteckung von Mensch zu Mensch | nein, außer über Blut, Transplantat oder diaplazentar [3] |
| Isolierung | nicht nötig, Standardhygiene [3] |
| Meldepflicht | Labor, namentlich nach § 7 IfSG (Plasmodium spp.). Keine Arzt-Verdachtsmeldung [4] |
Red Flags: komplizierte Malaria
Ein einziges Kriterium genügt. Die Malaria ist dann unmittelbar lebensbedrohlich [2]:
- klinisch: Bewusstseinsstörung, Krampfanfall, SpO2 unter 92 %, Schock oder Hypotension (systolisch unter 90 mm Hg oder MAP unter 65 mm Hg mit Tachykardie trotz Volumen), Spontanblutung, Urin unter 400 ml/24 h, dunkler Urin (Hämoglobinurie), Prostration (kann nicht sitzen, stehen oder gehen)
- Labor: Glukose unter 40 mg/dl, Basenüberschuss unter −8 mmol/l oder Laktat ab 5 mmol/l, Kalium über 5,5 mmol/l, Kreatinin über 2,5 mg/dl oder rasch steigend, Hb unter 7 g/dl, Bilirubin über 3 mg/dl bei Parasitämie über 100.000/µl
- Parasitämie: P. falciparum ab 5 % (über 250.000/µl), P. knowlesi ab 2 % (über 100.000/µl)
- Auch ohne diese Kriterien je nach Alter, Begleiterkrankung, Klinik oder Begleitmedikation wie eine komplizierte Malaria behandeln [2].

Malaria tropica kann sich auch bei niedriger Parasitämie und leichter Symptomatik innerhalb von Stunden verschlechtern. Komplizierte Malaria: Artesunat sofort, nicht auf Verlegung oder Konsil warten [2][5].

Eine eingenommene Malariaprophylaxe schließt eine Malaria nicht aus [3][6].
Klinik
- Unspezifisch und grippeähnlich: Fieber (nicht immer, oft ohne Rhythmus), Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit [2][6].
- Durchfall bei rund einem Drittel, dazu Bauchschmerzen, Erbrechen, Husten. Häufige Fehldiagnosen sind grippaler Infekt und Gastroenteritis [6][3].
- Kein Exanthem. Das hilft bei der Abgrenzung zu Dengue, Chikungunya und Zika [6].
- Splenomegalie bei etwa einem Viertel, Hepatomegalie bei etwa 14 % [3].
- Labor: Thrombozytopenie (etwa 60 %), Leukozyten meist nicht erhöht, Hämolyse (LDH, Bilirubin), Anämie oft erst im Verlauf. CRP kann stark erhöht sein [2][3].
- Menschen aus Endemiegebieten mit Teilimmunität haben oft wenig Beschwerden, auch ohne Fieber [2].
- P. knowlesi vermehrt sich alle 24 h und verläuft rasch wie eine Malaria tropica [2].
Diagnostik
- Wann: bei jedem Fieber oder unklaren Symptom nach Aufenthalt in einem Malariagebiet, vor allem in den ersten 4 Monaten nach Rückkehr [2]. Reisen der letzten 12 Monate erfragen [7].
- Dicker Tropfen und Ausstrich (EDTA-Blut) sind Goldstandard. Der Ausstrich bestimmt die Art und bei P. falciparum und P. knowlesi die Parasitämie in % oder pro µl. Das Ergebnis soll idealerweise innerhalb einer Stunde vorliegen, auch nachts und am Wochenende [2].
- Schnelltest nur zur ersten Orientierung. Positiv: Therapie beginnen, Mikroskopie parallel. Negativ: sofort Mikroskopie. Falsch negativ bei sehr niedriger oder sehr hoher Parasitämie, bei Nicht-falciparum-Arten, bei P. knowlesi und bei Erregern mit pfhrp2/3-Deletion [2][8].
- Wiederholung: bei negativem Befund und weiter bestehendem Verdacht alle 24 h, gegebenenfalls über mehrere Tage, unabhängig vom Fieber [2]. Vorgehen in der Notaufnahme siehe Fieber bei Reiserückkehrern.
- PCR ergänzend bei niedriger Parasitämie, unklarer Art, Verdacht auf P. knowlesi oder Mischinfektion. Serologie ist für die Akutdiagnostik ungeeignet [2].
- Art unklar: wie Malaria tropica behandeln [2].
- Basislabor: Differenzialblutbild, CRP, Glukose, Kreatinin, Elektrolyte mit Kalium, Transaminasen, Bilirubin, LDH, Gerinnung. Blutgasanalyse mit Laktat bei Verdacht auf komplizierte Malaria. EKG vor QTc-verlängernden Mitteln. G6PD-Aktivität früh bei Malaria tertiana [2].
- Blutkulturen bei schwerem Verlauf, Leukozytose, Linksverschiebung oder fehlendem CRP-Abfall trotz fallender Parasitämie [2].
Vorgehen in Notaufnahme, Ambulanz und Station
| Situation | Vorgehen |
|---|---|
| Notaufnahme, Verdacht | Reiseanamnese, Mikroskopie und Schnelltest sofort, Ergebnis telefonisch. Kriterien der komplizierten Malaria prüfen, Blutgasanalyse mit Laktat und Glukose [2] |
| Komplizierte Malaria | Artesunat sofort. Station mit engmaschigem Monitoring und direktem Zugang zur Intensivstation. Immer ein tropenmedizinisches Konsil, auch telefonisch [2] |
| Verdacht auf komplizierte Malaria, Diagnostik nicht sofort verfügbar | parenteral behandeln, nicht auf das Ergebnis warten [5][9] |
| Kein Artesunat im Haus | sofort eine tropenmedizinische Einrichtung kontaktieren (DTG-Liste [10]), Lieferung oder Verlegung klären [2] |
| Malaria tropica und Knowlesi-Malaria, unkompliziert | grundsätzlich stationär, auch bei niedriger Parasitämie. Ambulant nur im Einzelfall durch Erfahrene mit täglicher Kontrolle [2] |
| Malaria tertiana und quartana | in der Regel ambulant bei stabilem Zustand, sicherer Einnahme und regelmäßigen Kontrollen [2] |
| Malaria negativ, Verdacht bleibt | Wiedervorstellung innerhalb von 24 h zur Wiederholung sicherstellen [2] |

Artesunat vorrätig halten
Artesunat iv muss vorrätig sein, damit die Therapie sofort nach der Diagnose beginnt. Seit Januar 2025 ist in Deutschland ein zugelassenes Präparat verfügbar (110 mg pro Durchstechflasche) [2][11]. Die meisten Universitätskliniken und größeren Zentren lagern es [2].

Schwangere, Kinder, Herz- oder Niereninsuffizienz
Für diese Gruppen gelten eigene Substanzwahl und Dosierungen nach der AWMF-Leitlinie [2]. Dringend Kontakt mit einem tropenmedizinischen Zentrum, dem ABS-Team bzw. der Infektiologie aufnehmen.
Therapie
Dosierungen für Erwachsene ohne Schwangerschaft und ohne schwere Herz- oder Nierenerkrankung [2].
Malaria tropica, unkompliziert
- 1. Wahl
- Artemether/Lumefantrin – 4 Tabletten (80/480 mg) bei 0, 8, 24, 36, 48 und 60 h (6 Dosen, 3 Tage), mit fetthaltiger Mahlzeit oder Milch, ab 35 kg KG [2]
- QTc-Verlängerung und Wechselwirkungen über CYP3A4 und CYP2D6 beachten [6]
- oder Dihydroartemisinin/Piperaquin – 36–75 kg KG 3 Tabletten (120/960 mg), über 75 kg KG 4 Tabletten, einmal täglich an 3 Tagen, nüchtern mit 3 h Abstand zur Mahlzeit [2]
- EKG vor der 1. Dosis, vor der 3. Dosis und 4–6 h danach. Nicht bei Herzerkrankung oder QTc-verlängernder Begleitmedikation. In Deutschland zuletzt nicht oder nur eingeschränkt verfügbar [2]
- Artemether/Lumefantrin – 4 Tabletten (80/480 mg) bei 0, 8, 24, 36, 48 und 60 h (6 Dosen, 3 Tage), mit fetthaltiger Mahlzeit oder Milch, ab 35 kg KG [2]
- Alternative
- Atovaquon/Proguanil – 4 Tabletten (1000/400 mg) einmal täglich an 3 Tagen, mit fetthaltiger Mahlzeit, ab 40 kg KG [2]
- nicht nach Versagen einer Prophylaxe mit Atovaquon/Proguanil
- wirkt langsamer, bei Parasitämie über 1–2 % ein Artemisinin-Präparat bevorzugen [2]
- Atovaquon/Proguanil – 4 Tabletten (1000/400 mg) einmal täglich an 3 Tagen, mit fetthaltiger Mahlzeit, ab 40 kg KG [2]
- Hinweise
- Artemether/Lumefantrin über 5 Tage erwägen bei höherem Körpergewicht, höherer Parasitämie oder Herkunft aus Regionen mit partieller Artemisininresistenz (z. B. Uganda, Äthiopien, Eritrea, Ruanda). Das ist off-label [2][12].
- Die CDC empfiehlt seit August 2026 generell 5 Tage und gibt an Tag 4 und 5 zweimal täglich je 4 Tabletten [9][13]. Die AWMF nennt für Tag 4 und 5 kein Schema.
- Erbrechen innerhalb von 60 min nach der Einnahme: volle Dosis wiederholen [6]. Anhaltendes Erbrechen: zunächst Artesunat iv, dann orale Therapie über 3 Tage [2].
- Kein Präparat verwenden, das als Prophylaxe eingenommen wurde [9].
Malaria tropica, kompliziert
- 1. Wahl
- Artesunat – 2,4 mg/kg KG als langsamer Bolus iv über 5 min bei 0, 12, 24, 48 und 72 h [2]
- bei rascher klinischer und parasitologischer Besserung früherer Wechsel auf oral möglich [2]
- danach vollständige orale Folgetherapie wie bei unkomplizierter Malaria [2]
- keine Dosisanpassung bei Nieren- oder Leberversagen und Dialyse [2]
- Artesunat – 2,4 mg/kg KG als langsamer Bolus iv über 5 min bei 0, 12, 24, 48 und 72 h [2]
- Nur im Ausnahmefall
- Chinin iv, etwa bei schwerer Artemisinin-Allergie. Dosierung, Kombinationspartner und Kontrollen nach AWMF-Leitlinie und nur mit Tropenmedizin. Chinin und Artesunat nicht kombinieren [2][14].
- Hinweise
- Station mit engmaschigem Monitoring und direktem Zugang zur Intensivstation, tropenmedizinisches Konsil [2].
- Nach Artesunat kann 7–14 Tage später eine Hämolyse auftreten. Blutbild nach 2 und 4 Wochen [2].
Malaria tertiana, quartana und Knowlesi-Malaria
- Malaria tertiana (P. vivax, P. ovale)
- Artemether/Lumefantrin oder Dihydroartemisinin/Piperaquin wie oben, Atovaquon/Proguanil möglich (off-label) [2]
- danach Primaquin – P. vivax 0,5 mg Base/kg KG (höchstens 30 mg), P. ovale 0,25 mg Base/kg KG (höchstens 15 mg), einmal täglich über 14 Tage [2]
- vorher G6PD-Mangel ausschließen. Nur über internationale Apotheken erhältlich. QTc beachten
- WHO und CDC geben bei P. ovale die volle Dosis wie bei P. vivax [5][9]
- Malaria quartana (P. malariae)
- Dihydroartemisinin/Piperaquin oder Atovaquon/Proguanil. Artemether/Lumefantrin wegen kurzer Halbwertszeit weniger geeignet. Mischinfektion sicher ausschließen [2]
- Knowlesi-Malaria
- unkompliziert und kompliziert wie Malaria tropica, stationär [2]
Supportive Therapie bei komplizierter Malaria
- Flüssigkeit vorsichtig: Volumenmangel ausgleichen, Überwässerung unbedingt vermeiden (Lungenödem). Restriktiver als bei Sepsis, keine raschen Boli [2][5].
- Keine Kortikosteroide, kein Mannitol, keine Heparinisierung, keine Acetylsalicylsäure [2].
- Erythrozyten in der Regel ab Hb unter 7 g/dl [2].
- Austauschtransfusion wird nicht empfohlen [2][15].
- Hypoglykämie engmaschig ausschließen. Krampfanfälle mit Benzodiazepinen behandeln [2].
- Antibiotika nicht routinemäßig. Bei Verdacht auf bakterielle Sepsis oder Schock nach Blutkulturen kalkuliert nach Sepsis und septischer Schock, bei Stabilisierung deeskalieren [2][5].
Verlaufskontrolle
- Parasitämie: bei komplizierter Malaria alle 12 h, sonst täglich bis negativ (Expertenempfehlung). In den ersten 24–36 h ist ein Anstieg möglich [2].
- Kein ausreichender Abfall nach 24–48 h oder kein Entfiebern nach 48 h: Verdacht auf Therapieversagen, sofort Tropenmedizin [2].
- Klinik, Thrombozyten und LDH zeigen das Ansprechen [2].
- Nach oraler Artemisinin-Therapie Hb-Kontrolle nach etwa 2 Wochen, nach Artesunat nach 2 und 4 Wochen [6][2].
- Bei Entlassung aufklären: erneutes Fieber Wochen bis Monate später sofort abklären lassen, bei Malaria tertiana sind Rückfälle über Jahre möglich [2].
Therapiedauer
| Situation | Dauer |
|---|---|
| Malaria tropica, unkompliziert | 3 Tage. Artemether/Lumefantrin über 5 Tage erwägen bei Risiko (off-label) [2] |
| Malaria tropica, kompliziert | Artesunat bis 72 h, dann vollständige orale Folgetherapie über 3 Tage [2] |
| Malaria tertiana | 3 Tage, danach Primaquin 14 Tage [2] |
| Malaria quartana, Knowlesi-Malaria | 3 Tage [2] |
Prävention
- Mückenschutz in Dämmerung und Nacht: Repellentien (DEET 30–50 % oder Icaridin ab 20 %), lange helle Kleidung, imprägnierte Moskitonetze [6].
- Chemoprophylaxe nach Reiseziel, Dauer und Person. Länderempfehlungen der DTG nutzen. Besonders beraten: VFR-Reisende, Schwangere, Kleinkinder, Ältere, Menschen mit Immunsuppression [6].
- Notfallselbstbehandlung nur ausnahmsweise, wenn keine ärztliche Versorgung innerhalb von 48 h erreichbar ist. Artemether/Lumefantrin nicht für die Mekong-Region. Danach immer ärztliche Kontrolle [6][8].
- Nach der Rückkehr jedes Fieber sofort ärztlich abklären lassen und die Reise nennen [6].
Quellen & Hinweise
- [1] Robert Koch-Institut. Importierte Infektionskrankheiten 2024. Epid Bull. 2025;(48):3–25. rki.de
- [2] Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit (DTG). S1-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Malaria. AWMF-Register 042-001, Version 8.1 vom 30.08.2025. register.awmf.org
- [3] Robert Koch-Institut. RKI-Ratgeber Malaria. Stand 07.03.2024. rki.de
- [4] Infektionsschutzgesetz (IfSG), § 7. gesetze-im-internet.de
- [5] World Health Organization. WHO guidelines for malaria. Genf: WHO, 10.09.2026. who.int
- [6] Rothe C, Rosenbusch D, Bühler S, et al. Empfehlungen zur Malariaprävention für Reisende (DTG). Flug u Reisemed. 2026;33:165–203. doi:10.1055/a-2834-9295
- [7] Huits R, Hamer DH, Libman M. Post-travel evaluation of the ill traveler. In: CDC Yellow Book 2026. Atlanta: CDC; 2025. cdc.gov
- [8] Rothe C, Veit O, Rosenbusch D, et al. Empfehlungen zur Malariaprophylaxe (DTG). Flug u Reisemed. 2024;31:165–206. doi:10.1055/a-2351-8414
- [9] Centers for Disease Control and Prevention. Malaria clinical guidance, Malaria treatment tables. Aktualisiert 17.08.2026. cdc.gov
- [10] Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit. Liste tropenmedizinischer Institutionen. dtg.org
- [11] European Medicines Agency. Artesunate Amivas: EPAR – medicine overview. Zulassung 22.11.2021. ema.europa.eu
- [12] Rosenthal PJ, Asua V, Conrad MD. Emergence, transmission dynamics and mechanisms of artemisinin partial resistance in malaria parasites in Africa. Nat Rev Microbiol. 2024;22(6):373–384. doi:10.1038/s41579-024-01008-2
- [13] Hwang J, Halsey ES, Plucinski MM, et al. Extending the duration of artemether-lumefantrine treatment for uncomplicated Plasmodium falciparum malaria: updated US Centers for Disease Control and Prevention guidance. Clin Infect Dis. 2026. doi:10.1093/cid/ciag456
- [14] Dondorp A, Nosten F, Stepniewska K, Day N, White N, SEAQUAMAT group. Artesunate versus quinine for treatment of severe falciparum malaria: a randomised trial. Lancet. 2005;366(9487):717–725. doi:10.1016/S0140-6736(05)67176-0
- [15] Tan KR, Wiegand RE, Arguin PM. Exchange transfusion for severe malaria: evidence base and literature review. Clin Infect Dis. 2013;57(7):923–928. doi:10.1093/cid/cit429
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